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Einsatzstelle

Von admin, 29. Juni 2009 20:14


Alamosa & Umgebung

Alamosa ist eine winzige Kleinstadt mit ca. 10.000 Einwohnern, gelegen in den Rocky Mountains des Bundesstaats Colorado. Dort befindet sie sich recht mittig im San Luis Valley, dem größten Hochplateau Nordamerikas.
Die Stadt selbst bietet alles, was man für den Alltag braucht: Zwei Lebensmittelgeschäfte, ein Café, zwei Bars, ein Krankenhaus, zwei Bibliotheken, ein Kino, eine Videothek, ein Sportcenter, eine Schule, eine Universität mit Sportplatz, zwei Banken und auch ein Regionalflughafen – neben einigen Tankstellen, Motels und Fast-Food-Restaurants sowie Walmart, die sich an einer Straße etwas außerhalb aufreihen.
Typisch amerikanisch? Ja, denn die Straßen sind so breit, dass man auf jeder Spur sein Auto quer zur Fahrbahn parken kann ohne eine Verengung zu verursachen und es keinen stört, dass Grundstücke im Herzen der Stadt völlig unbebaut als Parkplätze benutzt werden und es sowieso Platz ohne Ende gibt. Nein, denn nicht vor jedem Haus hängt eine Fahne und es gibt keine abgeschlossenen "Communities", wie dies üblich ist.

In unmittelbarer Nähe liegt das Naturschutzgebiet "Great Sand Dunes", das man schon von weitem sehen kann. Es handelt sich dabei um eine Anhäufung von riesigen Sanddünen die einer Mini-Wüste gleichen und der Landschaft etwas bizzares geben.
Grund für dieses Naturphänomen sind Winde, die vom Pazifik wehen und dabei feine Felspartikel von der "ersten" Kette der Rocky Mountains abtragen, welche sich dann auf der anderen Seite des Tals, vor der "zweiten" Bergkette, anhäufen.

Das Tal selbst ist flach wie Holland! Und es ist trocken wie eine Wüste. So viel Regen, wie dieses Jahr, gab es nach Angaben der Leute hier vor Ort schon seit Ewigkeiten nicht mehr. Deshalb findet man auch kaum Felder, die Landschaft ist eine baumlose Steppe, in der vereinzelte Häuser wie verflucht herumstehen.
In Bergnähe reihen sich dann winzige Ort auf, wie Crestone. Doch auch im Tal selbst gibt es noch andere Ort, der größte ist Monte Vista.
Außerdem gibt es hier oben die sog. "Hot Springs": warme Quellen – teilweise kommerzialisiert, teilweise einfach in der Natur.

Das Wetter ist wie gesagt sehr trocken, es wird geraten (auch wegen der Höhe) 4 Liter Wasser pro Tag zu trinken, was keiner macht.
Im Sommer ist es warm, manchmal auch heiß.
Die Winter sind auf Grund der Höhe recht früh und in der Regel recht streng. Udo schlief letztes Jahr mit sieben Wolldecken um es warm zu haben. In Alamosa selbst soll es zwar auch schneien, aber natürlicherweise nicht so viel wie in den Bergen, die dann zum Schifahren einladen.

Link Alamosa Homepage

 

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