Jemand kommt per Flugzeug in Bangkok an. Ganz individuell mit dem Airportbus nach Banglampoo, dort ganz individuell einen Trip irgendwohin buchen.
Wengleich jeder für sich selbst entscheidet, wohin es gehen soll, ziehen die Horden des Individualtourismus über ausgelatschte Trampelpfade. Unzählige, scheinbar unabhängige Einzelentscheidungen bilden eine stabile Ordnung heraus. Weniger theoretisch: Zieht ihr auf eigene Faust durchs Land, so trefft ihr stets die selben (nicht nur die gleichen, sondern buchstäblich die selben!) Leute wieder. Und zwar in Läden, die immer gleich aussehen und so ziemlich das Gleiche anbieten.
Thailändischer Individualtourismus ist letztlich keiner und führt sich ad absurdum. Gleich mehrfach allegorisch dazu Alex Garlands Buch "The Beach": Wen wundert’s, dass diese Geschichte der vergeblichen Suche nach dem unberührten Paradies im Golf von Thailand als zerlesenes Paperback in wirklich jedem Guesthouse herumfliegt und in etlichen Kneipen allabendlich als Video läuft.
Immerhin bleibt die Illusion, doch ganz anders unterwegs zu sein als die Neckermänner und -frauen. Schließlich kann sich in Bangkok jeder selbst entscheiden, ob’s nach Chiang Mai, Ubon oder Ko Samui gehen soll, oder?
Geben wir uns also dieser Illusion hin und genießen dabei den großartigen Service des Thailändischen low-budget Tourismus.
Bequem ist es. Exotisch soviel man will. Wunderschön sowieso. Nach wie vor billig. Und lächelnde Thais sind überall. Coca-Cola und die Bildzeitung übrigens auch.
My dear friends,
today I was getting happier by the minute and am searching for the reasons behind. Here are some thoughts:
1. Friends
I was able to meet up with two really lovely people today I know since I was very young: Philipp & Sandra. Thank you guys so much for your time and spontaneous arrangements!! It made my day! Really. I mean it.
2. Sun
Germany is really one of the most pretty countrys I know – if the sun is out. Riding the train from Hamburg to Münster I bypassed a lovely landscape so soft and sweet, full of spring blossoms. Wow, so pretty! I wish I could’ve captured it on film….
3. Coming home
Is it my family I missed? Our small town? The “Rheinland”? I was certrainly happy to smell the fresh air as soon as I left the bus at midnight and couldn’t stop starring at a beautiful moon….
4. Sights
How could my day have been less impressive?
It started off with a bench at the “Außenalster” in Hamburg with tons of joggers passing me by.
In Münster I was sharing the beautiful Aasee with a young crowd and was impressed by the tidyness of the whole place.
Then I stepped out of the impressive main train station in Cologne to stare up at the huge cathedral – it touches me every time. Having a sip of “Kölsch” with a loved friend in its shadow was a real treat.
Even stepping out of the bus in my small village tonight was a little happening for me, as there were many candles lit on our graveyard. Together with the beautiful full moon it was such a lovely site to see: finally home. No big sights, no nice buildings but cheap homes and tiny streets.
I made it.
Thanks for joining me on my trip again. This will be it.
Bye.
Was die Mediziner gegen die Reform aufbringt, erklärt tagesschau.de:
Bislang war es so: Die Ärzte meldeten Punkte, die sich aus dem Leistungskatalog ergaben. Anschließend wurde das vorhandene Geld auf alle gemeldeten Punkte je Kasse aufgeteilt und ausgezahlt. Die Honorare variierten, je nachdem, wie gut oder schlecht eine Krankenkasse finanziell dastand. Entsprechend groß war das Gefälle, zum Beispiel zwischen den Kassen in bevölkerungs- und einkommensstarken Regionen wie Bayern auf der einen Seite und solchen wie Mecklenburg-Vorpommern mit vielen Arbeitslosen und Alten auf der anderen Seite. Durchschnittlich lag der Realwert eines Punktes bei 3,8 Cent.
Seit dem 1. Januar 2009 liegt er bei 3,5 Cent – egal, in welchem Bundesland, egal bei welcher Krankenkasse. Mit diesem Punktwert werden fast alle Leistungen bundesweit gleich vergütet. Jedoch können neuerdings zum Beispiel Untersuchungen zur Früherkennung, Impfungen und die Behandlung chronisch Kranker extra abgerechnet werden. Außerdem wurden Leistungen, die bislang mit einem höheren Punktwert vergütet wurden mit einer höheren Punktzahl bewertet, um eine Honorarabsenkung zu verhindern. Das wird in der derzeit hitzig geführten Debatte mitunter verschwiegen.
Die zweite grundlegende Neuerung ist das sogenannte Regelleistungsvolumen. Hinter diesem Wortungetüm steckt ein Budget, das individuell auf jede Arztpraxis pro Quartal neu zugeschneidert wird. Dieses Volumen wird dem Arzt einen Monat im Voraus für das folgende Quartal mitgeteilt. Die Summe setzt sich zusammen aus der Patientenzahl der betreffenden Praxis im Vergleichsquartal des Vorjahres, dem durchschnittlichen Wert der zu behandelnden Fälle und dem “Gewichtungsfaktor Alter”: Für Rentner gibt’s mehr Geld für den behandelnden Arzt. Überzieht der sein Budget, werden seine Leistungen nur noch abgestaffelt honoriert.
Die Patienten werden drittens fast nur noch über Fallpauschalen abgerechnet. Das heißt, es ist egal, wie oft ein Patient pro Quartal behandelt werden muss.
Warum wollen wir uns also niederlassen? Weil unser Gehalt noch immer rein gar nichts mit dem zu tun hat, was wir tun, sondern aus einer Formel berechnet wird, die sich aus unseren Patienten ergibt? Ei, ei, ei, wie komme ich da nur wieder raus?!
An American working as a journalist in India, Matthew Schneeberger, opined:
“Say an Indian director traveled to New Orleans for a few months to film a movie about Jamal Martin, an impoverished African American who lost his home in Hurricane Katrina, who once had a promising basketball career, but who — following a drive-by shooting — now walks with a permanent limp, whose father is in jail for selling drugs, whose mother is addicted to crack cocaine, whose younger sister was killed by gang-violence, whose brother was arrested by corrupt cops, whose first born child has sickle cell anemia, and so on. The movie would be widely panned and laughed out of theaters.”
Nikhat Kazmi of the Times of India calls it “a piece of riveting cinema, meant to be savored as a Cinderella-like fairy tale, with the edge of a thriller and the vision of an artist.” She also argues against criticism of the film stating that, “it was never meant to be a documentary on the down and out in Dharavi. And it isn’t.”
And I agree with her!! The pace of this movie is just stunning. It sucks you in until the very end. Thinking about it, you might not like it as much but looking at it I promise you, you will forget about the world and you will feel your heart beat!
I was able to see the movie tonight – on a waaaaayyyy too small laptop while the picture is made to be seen in a theater for you get amazing shots of India. Go and see for its a nice mix between Bollywood & Hollywood